Vermögensaufbau – Sicherheit von Bankkonten

Zu den Grundvoraussetzungen für den Aufbau eines liquiden Vermögens, sind die Kenntnisse über die jeweiligen gesetzlichen Einlagensicherheiten essenziell. Ebenso, wie nicht investiertes Kapital eigenständig gegen Bankinsolvenz/en abgesichert werden kann.

Dein Bankkonto

Leider sind Konkurse von Banken nicht ausgeschlossen. Es passiert zwar selten, doch dann ist es bereits zu spät.

Auch stellt sich im Grundsatz die Frage, inwieweit Du Deine Liquidität ohne das Risiko einer Bankinsolvenz in beliebiger Höhe managen kannst.

Dabei unterscheidet sich die gesetzliche Einlagensicherung bei Banken von Land zu Land.

Nachfolgend zuerst eine Übersicht der aktuellen gesetzlichen Mechanismen für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Deutschland

Grundsätzlich gilt in Deutschland offiziell die gesetzliche Einlagesicherung bis zu 100´000.- EUR je Kunde (unabhängig der Anzahl an Konten) und Bank gegen Insolvenz von Seiten der Bank geschützt ist.

Das bedeutet, dass ein Kunde auch im Falle einer Insolvenz der Bank sein Guthaben bis zu der gesetzlichen Einlagensicherung ausbezahlt bekommen muss.

Das Bankwesen in Deutschland und die damit vorhanden gesetzliche Einlagensicherung ist dabei dezentral aufgeteilt.

Das heisst es bestehen gesamt 4 gesetzliche Einlagensicherungssysteme. Diese sind unterteil in:

Private Geschäftsbanken

Definition: Private Banken (auch: Privatbanken) sind Kreditinstitute, die privatrechtliche Rechtsformen aufweisen und deren Gesellschafter weder die öffentliche Hand noch Mitglieder einer Genossenschaft sind.

Einlagensicherungssystem:

Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)

Die verfügbaren Mittel der EdB betragen gemäss diesem: 3,006,940 T€ per 31.12.2019.

Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute

Definition: Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute ist der Sammelbegriff für alle Kreditinstitute, bei denen die öffentliche Hand mehrheitlich oder ganz als Gesellschafter fungiert.

Einlagensicherungssystem:

Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken GmbH (EdÖ)

Die verfügbaren Mittel der EdÖ betragen gemäss diesem: 147,500 T€ per 31.12.2019

Sparkassen-Finanzgruppe

Definition: Die Sparkassen-Finanzgruppe zählt ebenso als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut. Dabei unterhält die Finanzgruppe eine eigenständige Einlagensicherung für Ihre eigenen Mitglieder.

Einlagensicherungssystem:

Sicherungseinrichtung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV-Haftungsverbund)

Die verfügbaren Mittel der DSGV betragen gemäss diesem: 3,341,190 T€ per 31.12.2019

Genossenschaftsbanken

Definition: Genossenschaftsbanken sind Kreditinstitute, die in der Rechtsform einer Genossenschaft oder Aktiengesellschaft geführt werden und einer genossenschaftlichen Bankengruppe angehören.

Einlagensicherungssystem:

BVR Institutssicherung GmbH

Die verfügbaren Mittel der BVR betragen gemäss diesem: 2,529,000 T€ per 31.12.2019

Österreich

Grundsätzlich gilt in Österreich offiziell die gesetzliche Einlagesicherung bis zu 100´000.- EUR je Kunde (unabhängig der Anzahl an Konten) und Bank gegen Insolvenz von Seiten der Bank geschützt ist.

Das bedeutet, dass ein Kunde auch im Falle einer Insolvenz der Bank sein Guthaben bis zu der gesetzlichen Einlagensicherung ausbezahlt bekommen muss.

Die gesetzliche Einlagensicherung in Österreich hat seit dem 01. Januar 2019 von ehemals 5 auf aktuell 2 Einlagensicherungssysteme reduziert:

AUSTRIA Ges.m.b.H

Definition: Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H ist die Sicherungseinrichtung für alle österreichischen Kreditinstitute. Ausgenommen davon sind jene Banken, welche dem institutsbezogenen Sicherungssystem von Erste Bank und Sparkassen angehören und deshalb durch die S-Haftungs GmbH gesichert sind.

Einlagensicherungssystem:

Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft m.b.H.

Die verfügbaren Mittel betragen gemäss diesem: 685,000 T€ per 31.12.2019

Sparkassen-Haftungs AG

Definition: Die Einlagensicherung der Sparkassen-Haftungs AG übernimmt die dem institutsbezogenen Sicherungssystem von Erste Bank und Sparkassen angehörenden Mitgliedern die gesetzliche Auflage.

Einlagensicherungssystem:

Sparkassen-Haftungs AG

Die verfügbaren Mittel betragen gemäss diesem: 188,000 T€ per 31.12.2019

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA)

Die jeweilige Kapitalisierung der entsprechenden gesetzlichen Einlagensicherungen für Deutschland und Österreich können über nachfolgende Seite abgerufen werden:

Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA)

Schweiz

Seit 2005 hat esisuisse den Auftrag, die vom Bankengesetz vorgeschriebene Absicherung von Einlagen bei Banken und Wertpapierhäusern zu gewährleisten. Sämtliche Banken, die in der Schweiz eine Geschäftsstelle haben, sind von Gesetzes wegen verpflichtet, sich der Einlagensicherung anzuschliessen.

Gleiches gilt für Wertpapierhäuser. Sollten die Kundeneinlagen infolge eines Konkurses nicht mehr verfügbar sein, erhält jeder Kunde sein Geld bis zu einem Maximum von 100´000.- CHF ausbezahlt. Dies gilt pro Kunde und Institut.

Einlagensicherungssystem:

esisuisse – Einlagensicherung

Die verfügbaren Mittel betragen gemäss diesem: 6,000,000 TCHF per 31.12.2019

Sonderfall Schweizer Kantonalbanken

Weiterführend bestehen bei 21 von den 24 gesamt Kantonalbanken zusätzlich gemäss dem jeweiligen kantonalen Bankengesetz eine unbegrenzte Staatsgarantie auf Einlagen.

Einlagensicherungssystem:

Verband Schweizerischer Kantonalbanken

Dies bedeutet, dass der jeweilige Schweizer Kanton im Insolvenzfall für die Verbindlichkeiten seiner Bank haftet und sicherstellt, dass Gläubigern kein Verlust entsteht. Die Staatsgarantie erlaubt Kundinnen und Kunden eine sichere Geldanlage und wird als zusätzlicher gesetzlicher Einlagenschutz geschätzt.

Unterschiedliche rechtliche Strukturen

15 Kantonalbanken sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, 9 sind als Aktiengesellschaften organisiert. Diese sind je nach spezifischen Bedürfnissen der Eigner als privatrechtliche, gemischtwirtschaftliche oder spezialgesetzliche Aktiengesellschaften ausgestaltet.

Wertschriften

Hinsichtlich Wertschriften wie beispielsweise Aktien und Anleihen, diese gehören nicht in die Konkursmasse einer Bank, da diese nicht als Einlage gelten. Sie werden von der Bank nur verwahrt, und sind Eigentum des Kunden.

Im Fall eines Bankenkonkurses kann der Bankkunde seine Wertpapiere von der Bank anfordern oder auf ein anderes Institut übertragen lassen. Zu prüfen ist jedoch, ob die entsprechende Bank ein Verrechnungsrecht gegen den Depotkunden geltend machen kann.

Verrechnungsrecht

Um zu verstehen was Verrechnungsrecht bzw. Verrechnungsverzicht ist, nachfolgendes Beispiel in Form einer Hypothek aufgeführt.

Gibt ein Kunde sein Einverständnis, dass seine Hypothek auch dann, wenn die Bank in Konkurs geht, nicht einfach durch eine Verrechnung mit seinen Kontoguthaben oder anderen Forderungen tilgen kann, nennt man dies Verrechnungsverzicht.

Indem man diesem Verrechnungsverzicht zustimmt, kann keine Verrechnung stattfinden, und die Hypothek würde auch im Konkursfall der Bank weiterhin bestehen bleiben.

Eine bestehende Hypothek würde dann in voller Höhe über die noch offenen Verbindlichkeiten in der Regel auf eine andere Bank übertragen, und man haftet neu gegenüber der entsprechenden Bank.

Bei zugleich vorhandenen Bankeinlagen (bei derselben Bank, wie die Hypothek/en), würde man bei einer vorhandenen Einlage, die über der gesetzlichen Einlagensicherung liegt, die entsprechende Differenz als Verlust erleiden.

Die offene Verbindlichkeit der Hypothek selbst, hätte aber weiterhin den vollen Wert.

Vom einem Verrechnungsverzicht profitiert nur die Bank. Sie senkt mit dieser Vertragsklausel ihre Risiken im Konkursfall. Für einen Kunden hingegen steigen durch diese Klausel die Risiken.

Asymmetrisches Verrechnungsrecht

Einige Banken haben ein sogenanntes asymmetrisches Verrechnungsrecht in ihren Verträgen enthalten.

Damit räumt sich die jeweilige Bank das Recht ein, bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden die Forderungen mit allfälligen Guthaben des Kunden zu verrechnen. Der Kunde hingegen darf das nicht, da er mit der erwähnten Vertragsklausel auf die Verrechnung verzichtet.

Lösung

Als Alternative sind die Einlagen bei der entsprechenden Bank kleiner als die jeweils gesetzliche Summe der Einlagensicherung zu führen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, indem man von der Bank vor dem jeweiligen Abschluss einer Hypothek verlangt, das Verrechnungsverbot bzw. den Verrechnungsverzicht aus dem entsprechenden Vertrag zu streichen.

Kritisches Politikum

Es bestehen zwar wie aufgezeigt wurde gesetzliche Mechanismen, die für einen Teil oder sogar für alle Einlagen in den Verbindlichkeiten aufkommen.

Ich sehe das Ganze allerdings als kritisches Politikum, hinsichtlich der Thematiken: To big to fail, Steuerzahler müssen dafür geradestehen und reichen die angedachten Einlagen-Sicherungssysteme in der Kapitalisierung?

Solltest Du so wie ich, zu den Menschen gehören, dann zweifelst Du das entsprechend an.

Wenn es funktioniert ok, wenn nicht, was dann?

Wenn eine höhere Liquidität benötigt wird

Es stellt sich ebenso weiterführend die Frage, welche Möglichkeiten bestehen (auch für Unternehmen), wenn eine höhere Liquidität als die jeweilige maximale gesetzliche Einlagensicherung vorhanden ist oder benötigt wird.

In der Konsequenz dessen lautet die Frage: Inwieweit und in welcher Weise eine höhere Liquidität je Bank geführt werden kann, und trotzdem nicht das Risiko vorhanden ist, einen Schaden durch eine oder mehrere Bankinsolvenzen zu riskieren bzw. zu erleiden.

Eigenständige Absicherung gegen Bankkonkurs

Nebst der Planungssicherheit, die mit einer eigenständigen Absicherung einher geht, stellt sich der Vorteil ebenso bei dem Handel von Derivaten, da in der Regel bei diesem, der überwiegende Kapitalanteil nicht investiert ist, und somit nur bis zu der jeweiligen maximalen, gesetzlichen Einlagensicherung das Kapital „geschützt“ ist.

In der Regel sinnvoll und in Abhängigkeit von den jeweiligen Vorteilen wie Nachteilen, nachfolgende zwei der gängigsten und einfachsten Möglichkeiten.

Staatsanleihen

Wie bereits geschrieben gehören bei Konkurs einer Bank Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen nicht in die Konkursmasse der Bank. Somit sind diese grundsätzlich „Immun“.

Durch den Erwerb von Staatsanleihen mit langer Laufzeit – 30 Jahre – bei gleichzeitig vorhandener Top Bonität, respektive sehr guten Ratings von den grossen drei Ratingagenturen: Fitch, Moody’s und S&P. Nach dem Erwerb sind diese in dem eigenen Wertschriftendepot hinterlegt.

Diese werden nun bei der entsprechenden Bank als Sicherheit hinterlegt, und man erhält im Gegenzug bei entsprechender Bewertung der Staatsanleihen je nach Bank bis ca. 75% des aktuellen Wertes bei Bedarf an Kapital ausgezahlt.

Massgebend für die Kapitalhöhe ist der sogenannten Belehnungssatz bzw. die Belehnungsgrenze.

Offerten Vergleich

Es lohnt sich bei den unterschiedlichen Bankinstituten entsprechenden Offerten einzuholen, bezüglich den Kosten und den Vertrags Modalitäten.

Es werden in der Regel nur die Zinsen effektiv für das verwendete Kapital des Lombardkredits verrechnet, bei einer unbefristeten Laufzeit und einer freien Verwendung des erhaltenen Kapitals.

Weiterhin der wirtschaftlich Berechtige

Durch die Verwendung eines Lombardkredits ist der wirtschaftlich Berechtige der jeweiligen Wertpapiere nach wie vor der Kunde selbst.

Verständnis

Wichtig in diesem Zusammenhang ist das absolute Verständnis der damit verbundenen Funktionsweise und den Risiken, da das jeweilige Wertpapier als Sicherheit dient, und gegebenenfalls durch die Bank selbst veräussert werden kann, bei Veränderung, Anpassung von:

  • des aktuellen Gegenwertes des jeweiligen Wertpapiers,
  • und / oder der festgelegten Betragsgrenzen,
  • und / oder des nicht begleichen der Zinsen,
  • und / oder weiteren Kriterien die dazu führen, gemäss Vertragsmodalitäten.

Bei Konkurs der Bank

Sollte die entsprechende Bank in Konkurs geraten, so ist das entsprechende Kapital – im Minimum das Kapital, dass über der gesetzlichen Einlagensicherung liegt – nicht mehr existent.

Dies wurde aber selbst durch den Lombardkredit auf die als Sicherheit hinterlegten Wertpapiere durch die Bank zur Verfügung gestellt.

Weiterführend sind die entsprechenden Wertpapiere weiterhin in dem eigenen Besitz. Damit verbunden kann kein weiterführender Schaden entstehen.

Es lässt sich sagen, diese Form der Absicherung von Bankeinlagen eine einfache, unkomplizierte und transparente Möglichkeit darstellt. Die damit verbundenen Kosten sind relativ moderat.

Diese Form der Absicherung gegen Bankkonkurs ist generell funktional gegenüber allen Banken.

Ergänzungshalber

Es soll auch erwähnt werden, dass das eigene Portfolio gehebelt werden kann, durch den zusätzlichen Erwerb von Wertschriften via Lombardkredit.

Diese Form bzw. Verwendung stellt allerdings keine Absicherung als Mechanismus dar, sondern entspricht der zusätzlichen Möglichkeit in der Steigerung der vorhandenen +/- Entwicklung durch Fremdfinanzierung.

An dieser Stelle allerdings gemäss der vorhandenen Thematik dies nicht weiter von Belang ist.

Avalkredit

Eine weitere Möglichkeit in der Absicherung von Einlagen bei Bankenkonkurs, stellt die Lieferung von Vermögenswerten, wie Wertschriften – es können aber beispielsweise auch Grundstücke oder Immobilien verwendet werden – an eine Depotbank dar, die selbst kein rechtliches Eigentum an den Vermögenswerten besitzt.

Im Anschluss erstellt die Depotbank eine Bankgarantie oder Bankbürgschaft, die dann an den jeweiligen entsprechenden Finanzdienstleister, wie beispielsweise einem Broker zugesprochen wird.

Ein Kunde erhält dann von dem Broker gemäss des Avalkredits die entsprechende Höhe in der Konto Kapitalisierung.

Avalgebühr

Die Kosten werden als sogenannte Avalgebühren bezeichnet. Diese richten sich nach der Höhe und dem Risiko der jeweiligen Sicherheiten für den Avalkredit, zuzüglich Finanzierungskosten.

Weitere Sicherheitskriterien

Nebst dem bereits geschriebenem, bestehen weiterführende relevante Sicherheitsaspekte, die ebenso nicht ausser Acht gelassen werden sollten. Bei nicht entsprechender Berücksichtigung, durch diese ebenso einen erheblichen Schaden entstehen kann.

Ich spreche hier einiges im speziellen an, dass häufig keiner Beachtung findet, oder die jeweilige Thematik ist nicht bekannt.

Strom und Internet Ausfall

Bist Du gerade dabei, eine Order aufzugeben und in diesem Moment fällt der Storm, oder das Internet aus.

Schlimm genug, doch je nach Asset, es Dich einiges an Geld kosten kann, speziell bei Derivaten und oder hohen Volumina. Für diesen Fall solltest Du Vorkehrungen getroffen haben.

Zum einen die direkte Telefonnummer für den Trading Desk, und immer einen vollen Akku bei deinem dafür vorgesehenen Handy.

Dafür eignet sich als kostengünstige Möglichkeit, ein Prepaid Handy. Eine zweite unabhängige Internetverbindung versteht sich von selbst.

Weiterführend solltest Du bei Deiner verwendenden Datastation sicherstellen, dass diese über unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für eine gewisse Zeit verfügt. Ebenso ist dadurch der Schutz vor Überspannung gegeben.

Backup Konto

Es kann aber noch viel schlimmer kommen, als das bei Dir ein Stromausfall ist oder Deine Internetverbindung nicht geht. Es betrifft Deinen Finanzanbieter, über den Du Börsenaufträge abwickelt.

Um in einem solchen Fall, den ich selbst schon einige Male erlebt habe, Dich abzusichern, ist ein zweiter Finanzdienstleister nötig. So dass Du Dich bei Notwenigkeit mit konträren Positionen entsprechend absichern kannst.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, jederzeit alle Details zu den offenen Positionen zu kennen, inklusive bestehenden Orders. Genau dafür benötigst du ein Trading Log, bei dem Du alle Daten entsprechend entnehmen kannst.

Trading Tagebuch

Bei einem guten Trading Log – auch Trading Tagebuch – findet eine automatische Synchronisierung mittels Daten Feed bei Veränderungen der offenen Positionen und / oder Orders statt.

Die Möglichkeit, um dies zu verwenden, müssen von dem jeweiligen Finanzdienstleister, eine oder mehrere Fix API´s zur Verfügung gestellt werden. Nach meiner Erfahrung bieten allerdings nicht alle Finanzdienstleister dies an.

So gesehen, sollte dies zu dem Anforderungsprofil eines Finanzdienstleisters dazugehören, mit dem Du jeweils arbeitest. Weiterführend ist es am sinnvollsten, Dein Trading Log auf einen externeren Root Server zu stellen, damit du unabhängig von Deinem Standort darauf Zugriff hast.

Ein weiterer Aspekt, der dem Trading Log ebenso zugutekommt, ist die Analyse und Auswertung, mit der Du unteranderem Deine Handelsstrategien optimieren kannst.

Tier Level Zertifikat

Achte dabei auf die vorhandenen Redundanzsysteme des jeweiligen Anbieters. Eine einfache Möglichkeit dies zu überprüfen ist, dass jeweilige Tier Level Zertifikat, das von dem Uptime Institute vergeben wird.

Die entsprechenden Ausfallzeiten liegen im Jahr statistisch wie folgt:

  • Bei Tier I bestehen diese bei 28,8 Stunden
  • Bei Tier II sind es 22,7 Stunden
  • Bei Tier III sind es noch 1,6 Stunden
  • Bei Tier IV noch 25 Minuten

Offene Sicherheitslücken

Kommen wir in meiner persönlichen Hitparade zu den Top 3 der Sicherheitslücken bei privat Personen.

Trading über Smartphone

3. Platz

Viele Menschen nutzen Smartphones für alles Mögliche, selbst um Börsengeschäfte abzuwickeln.

Ich frage mich dann immer, ob ein solcher User ein Anti-Virus Programm auf seinem Smartphone installiert hat.

Ebenso, dass bei allen installierten Apps, der jeweilige Nutzer dabei auch sicher sein kann, dass kein Parsen von sensitiven Daten durchgeführt wird. Sollte dies stattfinden, so wird das nachfolgend beschriebene umso wahrscheinlicher.

Janusangriff

2. Platz

Besser bekannt unter dem Namen Man-in-the-Middle-Angriff.

Hierbei steht der Cracker zwischen den Kommunikationspartnern und kann die Informationen nach Belieben einsehen, wie auch manipulieren.

Um dies zu unterbinden, sollte grundsätzlich nur über ein Virtual Private Network (VPN) gearbeitet werden.

Ebenso kein WLAN verwenden, auch nicht für den Drucker.

Security-Token

1. Platz

Ein Passwort von einem PC oder Laptop zu umgehen ist sehr einfach. Hierfür sollte ein Security-Token – als Hardwarekomponente – selbst für die Anmeldung auf dem PC oder Laptop verwendet werden.

Ebenso ist bei der Verwendung der Schutz für Online-Konten gegeben.

Fazit

Im Inhalt wurde auf die strukturelle Sicherheit der jeweiligen gesetzlichen Einlagensicherungen, und den Möglichkeiten der eigenständigen Absicherung von Bankeinlagen wie auch wesentliche sicherheitsrelevante Kriterien erläutert.

Postskriptum

Autor: Andreas Wirz

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